Eine Wärmepumpe nutzt Strom, um Umweltwärme auf ein nutzbares Temperaturniveau zu bringen. Wie viel Strom nötig ist, hängt vor allem vom Wärmebedarf des Gebäudes und der Effizienz der Anlage im realen Betrieb ab. Dämmung, Vorlauftemperatur, Warmwasserbedarf und Klima spielen eine Rolle.
01 / HEIZSTROM
Wovon hängt der Stromverbrauch ab?
Eine Wärmepumpe nutzt Strom, um Umweltwärme auf ein nutzbares Temperaturniveau zu bringen. Wie viel Strom nötig ist, hängt vor allem vom Wärmebedarf des Gebäudes und der Effizienz der Anlage im realen Betrieb ab. Dämmung, Vorlauftemperatur, Warmwasserbedarf und Klima spielen eine Rolle.
Die Nennleistung des Geräts allein sagt nichts über die jährliche Stromrechnung aus. Grundlage einer Rechnung sollte der bisherige oder berechnete Heizwärmebedarf sein.
02 / HEIZSTROM
Ein nachvollziehbares Rechenbeispiel
Bei einem angenommenen Wärmebedarf von 15.000 kWh und einer Jahresarbeitszahl von 3 benötigt die Wärmepumpe rechnerisch rund 5.000 kWh Strom pro Jahr für diese Wärme. Multiplizieren Sie den Wert mit Ihrem relevanten Arbeitspreis und berücksichtigen Sie Grundpreis, Netz und Abgaben.
Die Jahresarbeitszahl ist keine garantierte Herstellerzahl; sie sollte für das konkrete Gebäude fachlich abgeschätzt werden. Zusätzlicher Heizstab-Einsatz oder ein höherer Warmwasserbedarf verändern das Ergebnis.
03 / HEIZSTROM
Lohnt sich ein eigener Heizstromtarif?
Ein spezieller Tarif kann günstiger wirken, aber ein zusätzlicher Zähler bringt gegebenenfalls eigene Kosten mit. Vergleichen Sie die Gesamtrechnung mit einer Versorgung über den Haushaltszähler. Auch dynamische Tarife sind nur sinnvoll, wenn Wärmebedarf zeitlich verschoben werden kann, ohne Komfort einzubüßen.
Bitten Sie den Installationsbetrieb um eine verständliche Heizlastberechnung und ein transparentes Effizienzszenario.
Quellen & weitere Informationen
Förderungen, Preise und Regeln können sich ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Informationen der zuständigen Stellen.